Partnerschaft und das Gesetz
Partnerschaftsgesetz | Homosexualität | Gleichgeschlechtliche Ehe

Homosexualität

Die Homosexualität beschreibt die sexuelle Orientierung einer Person, welche sich ausschliesslich auf Personen des eigenen Geschlechtes bezieht. Frauen werden diesbezüglich als Lesben, Männer als Schwule bezeichnet. Geprägt wurde der Begriff der Homosexualität vom Schriftsteller Karl Maria Kertbeny, welcher eine Neuschöpfung des Wortes aus dem griechischen Begriff homos (der gleiche) und von lateinisch sexus (Geschlecht) kreierte. Nach dessen Entstehung wurde dessen Antonym, die Heterosexualität, geschaffen. Grosse Verbreitung erhielten die Begriffe durch die Psychopathia sexualis von Richard Krafft-Ebing, der mit diesem Sexualhandbuch einen wahren Bestseller schuf. Die Verbreitung der Homosexualität in der Gesellschaft kann nur in groben Schätzungen ermittelt werden, und ist auch dann grossen Unwahrscheinlichkeiten ausgesetzt. Zudem kann ein gewisser gesellschaftlicher Druck zur Verheimlichung der eigentlichen sexuellen Orientierung führen. Laut dem bekannten Kinsey-Report aus dem Jahre 1948 empfinden etwa 90 bis 95 % der Bevölkerung zu einem gewissen Grad bisexuelle Gefühle.